Yokas kleiner blog

 

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Mein Charakter

Rowan, Sohn der Edain

Meine Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf, wo ich aufgewachsen bin. Ich gehörte einer Adeligen Familie an und wuchs mit deren Gewohnheiten auf.
Erzogen wurde ich nur von meinem Vater, da meine Mutter bei meiner Geburt starb.
Ich bin zwar mit dem weiblichen Geschlecht geboren, doch mein Vater wollte immer einen Sohn und so erzog er mich auch. Niemand anderes wusste von meinem wahren Geschlecht.
Trotz seiner Bemühungen bei meiner Erziehung, konnte mein Vater nie eine richtige Bindung zu mir aufbauen. Aus diesem Grunde lässt sich die Beziehung zwischen meinem Vater und mir am besten durch die zwischen einem Heerführer und einem Krieger beschreiben. Er befahl und ich gehorchte.

Jedoch, um so älter ich wurde, desto kleiner wurde die Autorität meines Vaters für mich. Er ließ sich immer mehr gehen und verbrachte mehr Zeit in der Taverne als zu Hause. Solch einem Mann konnte ich mich nicht mehr mit vollem Gehorsam unterwerfen. Er wurde immer erbärmlicher und wir hatten immer öfter Streit. Einmal im Suff erzählte er mir, was meiner Mutter damals wirklich passiert war.
Zwar hatte die Geburt sie stark geschwächt, doch war sie soweit wohl auf. Mein Vater war jedoch so wütend auf sie, weil sie ihm keinen Sohn geschenkt hatte, das er sie in den Wald zerrte und dort den Kopf abschlug.

Während ich im Dorf aufwuchs, erfuhr ich durch die Bewohner einiges über meine Mutter. Sie war eine wunderbare Frau und jeder im Dorf mochte sie. Sie hatte zwar immer etwas Geheimnisvolles an sich, aber genau dies faszinierte die Bewohner so. Gerüchten zufolge soll sie auch nicht aus dieser Gegend stammen, sondern von weit her gekommen sein aber keiner wusste das so genau. Mein Vater hatte sie einst bei einem Sklavenhändler gekauft.
Durch diese Geschichten wurde meine Mutter für mich sehr wertvoll, auch wenn ich sie nie gekannt habe.

Als mein Vater mir dann von ihrem wahren Tod berichtete war ich kurz davor ihn zu töten, doch ich entschied mich anders. Einen wehrlosen besoffenen alten Mann zu erschlagen hätte mich nicht viel besser gemacht als ihn. Zu dem war der Gehorsam zu ihm in mir so stark, das ich es wohl deswegen zu diesem Zeitpunkt nicht konnte. Ich rannte von zu Hause fort und wollte nie mehr dorthin zurückkehren.

Da ich ein Mensch des Gehorsams bin, entschied ich mich dazu den einer Gruppe von Rittern beizutreten. Nur Männern von Adel war es gestattet ein Ritter dieses Ordens zu werden. Dies war das einzige mal, das ich meinen Adelstitel benutzte um mir daraus einen „Vorteil„ zu verschaffen.
Die Zeit bei diesen Rittern machte aus mir einen Krieger der stets danach strebt seinem Herrn Ehre zu machen.
Armut, Keuschheit und Gehorsam wurden für mich nicht nur Ordensregeln, sondern auch Regeln für mein restliches Leben.

Während ich beim Orden lebte hatte ich oft einen Traum, in welchem mir eine Frau erschien die von einem grünen Schimmer umgeben ist und versuchte mir etwas zu sagen, doch ich verstand es nicht. Jedes mal wenn ich erwachte, spürte ich eine starke Macht in mir.

Leider holte mich meine Vergangenheit schneller wieder ein als ich es geahnt hätte. Der Orden erfuhr, durch einen Hinweis, von meinem wahren Geschlecht und ich musste fliehen. Nur einer konnte davon wissen und es dem Orden mitteilen. Mein Vater. Voller Zorn machte ich mich auf die Suche nach ihm. Er lebte noch immer in unserem alten Dorf. Allerdings musste er unser altes Haus verkaufen und lebte nun in einer heruntergekommenen Baracke. Ich stand einige Stunden vor dieser Behausung und irgendwann entschloss ich mich dazu sie zu betreten. Er lag auf seinem Bett und schlief seinen Rausch aus. Während ich ihn dort so sah, erschien mir dieses Bild von der Frau vor meinem Auge. Doch dieses mal war sie nicht alleine. Hinter ihr sah ich viele andere Menschen, hauptsächlich Krieger. Ich spürte wie das verlangen, meinen Vater zu töten, in mir stieg. Ich wollte unbedingt sein Blut fließen sehen. Ich zog mein Schwert, stellte mich neben sein Bett und stach es ihm in den Bauch. Er erwachte und sah mich an. In seinen Augen konnte ich pure Angst sehen. Sein Blut verteilte sich über den Boden und ich sah mit Freuden zu wie er seine letzten Atemzüge röchelte.

Ich verschwand aus dem Dorf und legte alles ab was mich an die Vergangenheit mit meinem Vater erinnerte. Seinen Namen und seinen Adelstitel würde ich nie wieder in den Mund nehmen. Ich wusste das mein Name von meiner Mutter stammte und so behielt ich ihn bei und fügte ihren hinzu: Rowan, Sohn der Edain.
Nach dieser Tat hatte ich den Traum von dieser Frau jede Nacht. Immer wenn ich meine Augen schloss erschien mir dieses Bild und die Gestalten hinter ihr wurde immer deutlicher. Ich erkannte die Gestalten noch immer nicht, aber die Frau sagte zu mir ich solle "Die Legion der Verdammten" aufsuchen, dort würde ich meine Bestimmung finden.
Ich hatte vorher noch nie etwas von dieser Legion gehört, doch erfuhr ich auf meiner Reise dorthin das "Die Legion" ein Heer von Männer und Frauen ist die eine 2. Chance suchen und alles für "Die Legion" geben. Mir wurde klar, das ich in dieser Legion einen neuen Sinn finden werde. So bin ich nun auf der Suche nach dieser Legion, in der Hoffnung dort mehr über mich und die Vergangenheit meiner Mutter herausfinden zu können.
Yoka am 14.12.06 15:33


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