Yokas kleiner blog

 

* Startseite     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Allgemein
     American Football
     Diary of Dreams
     Nähkurs
     LARP
     Lustiges

* mehr
     Yoka!
     Freunde
     Sprüche
     Gedichte
     LARP

* Links
     FiLys Page
     Larp-Welt
     Cantorianer
     Hamburg Pioneers






Mein Charakter

Rowan, Sohn der Edain

Meine Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf, wo ich aufgewachsen bin. Ich gehörte einer Adeligen Familie an und wuchs mit deren Gewohnheiten auf.
Erzogen wurde ich nur von meinem Vater, da meine Mutter bei meiner Geburt starb.
Ich bin zwar mit dem weiblichen Geschlecht geboren, doch mein Vater wollte immer einen Sohn und so erzog er mich auch. Niemand anderes wusste von meinem wahren Geschlecht.
Trotz seiner Bemühungen bei meiner Erziehung, konnte mein Vater nie eine richtige Bindung zu mir aufbauen. Aus diesem Grunde lässt sich die Beziehung zwischen meinem Vater und mir am besten durch die zwischen einem Heerführer und einem Krieger beschreiben. Er befahl und ich gehorchte.

Jedoch, um so älter ich wurde, desto kleiner wurde die Autorität meines Vaters für mich. Er ließ sich immer mehr gehen und verbrachte mehr Zeit in der Taverne als zu Hause. Solch einem Mann konnte ich mich nicht mehr mit vollem Gehorsam unterwerfen. Er wurde immer erbärmlicher und wir hatten immer öfter Streit. Einmal im Suff erzählte er mir, was meiner Mutter damals wirklich passiert war.
Zwar hatte die Geburt sie stark geschwächt, doch war sie soweit wohl auf. Mein Vater war jedoch so wütend auf sie, weil sie ihm keinen Sohn geschenkt hatte, das er sie in den Wald zerrte und dort den Kopf abschlug.

Während ich im Dorf aufwuchs, erfuhr ich durch die Bewohner einiges über meine Mutter. Sie war eine wunderbare Frau und jeder im Dorf mochte sie. Sie hatte zwar immer etwas Geheimnisvolles an sich, aber genau dies faszinierte die Bewohner so. Gerüchten zufolge soll sie auch nicht aus dieser Gegend stammen, sondern von weit her gekommen sein aber keiner wusste das so genau. Mein Vater hatte sie einst bei einem Sklavenhändler gekauft.
Durch diese Geschichten wurde meine Mutter für mich sehr wertvoll, auch wenn ich sie nie gekannt habe.

Als mein Vater mir dann von ihrem wahren Tod berichtete war ich kurz davor ihn zu töten, doch ich entschied mich anders. Einen wehrlosen besoffenen alten Mann zu erschlagen hätte mich nicht viel besser gemacht als ihn. Zu dem war der Gehorsam zu ihm in mir so stark, das ich es wohl deswegen zu diesem Zeitpunkt nicht konnte. Ich rannte von zu Hause fort und wollte nie mehr dorthin zurückkehren.

Da ich ein Mensch des Gehorsams bin, entschied ich mich dazu den einer Gruppe von Rittern beizutreten. Nur Männern von Adel war es gestattet ein Ritter dieses Ordens zu werden. Dies war das einzige mal, das ich meinen Adelstitel benutzte um mir daraus einen „Vorteil„ zu verschaffen.
Die Zeit bei diesen Rittern machte aus mir einen Krieger der stets danach strebt seinem Herrn Ehre zu machen.
Armut, Keuschheit und Gehorsam wurden für mich nicht nur Ordensregeln, sondern auch Regeln für mein restliches Leben.

Während ich beim Orden lebte hatte ich oft einen Traum, in welchem mir eine Frau erschien die von einem grünen Schimmer umgeben ist und versuchte mir etwas zu sagen, doch ich verstand es nicht. Jedes mal wenn ich erwachte, spürte ich eine starke Macht in mir.

Leider holte mich meine Vergangenheit schneller wieder ein als ich es geahnt hätte. Der Orden erfuhr, durch einen Hinweis, von meinem wahren Geschlecht und ich musste fliehen. Nur einer konnte davon wissen und es dem Orden mitteilen. Mein Vater. Voller Zorn machte ich mich auf die Suche nach ihm. Er lebte noch immer in unserem alten Dorf. Allerdings musste er unser altes Haus verkaufen und lebte nun in einer heruntergekommenen Baracke. Ich stand einige Stunden vor dieser Behausung und irgendwann entschloss ich mich dazu sie zu betreten. Er lag auf seinem Bett und schlief seinen Rausch aus. Während ich ihn dort so sah, erschien mir dieses Bild von der Frau vor meinem Auge. Doch dieses mal war sie nicht alleine. Hinter ihr sah ich viele andere Menschen, hauptsächlich Krieger. Ich spürte wie das verlangen, meinen Vater zu töten, in mir stieg. Ich wollte unbedingt sein Blut fließen sehen. Ich zog mein Schwert, stellte mich neben sein Bett und stach es ihm in den Bauch. Er erwachte und sah mich an. In seinen Augen konnte ich pure Angst sehen. Sein Blut verteilte sich über den Boden und ich sah mit Freuden zu wie er seine letzten Atemzüge röchelte.

Ich verschwand aus dem Dorf und legte alles ab was mich an die Vergangenheit mit meinem Vater erinnerte. Seinen Namen und seinen Adelstitel würde ich nie wieder in den Mund nehmen. Ich wusste das mein Name von meiner Mutter stammte und so behielt ich ihn bei und fügte ihren hinzu: Rowan, Sohn der Edain.
Nach dieser Tat hatte ich den Traum von dieser Frau jede Nacht. Immer wenn ich meine Augen schloss erschien mir dieses Bild und die Gestalten hinter ihr wurde immer deutlicher. Ich erkannte die Gestalten noch immer nicht, aber die Frau sagte zu mir ich solle "Die Legion der Verdammten" aufsuchen, dort würde ich meine Bestimmung finden.
Ich hatte vorher noch nie etwas von dieser Legion gehört, doch erfuhr ich auf meiner Reise dorthin das "Die Legion" ein Heer von Männer und Frauen ist die eine 2. Chance suchen und alles für "Die Legion" geben. Mir wurde klar, das ich in dieser Legion einen neuen Sinn finden werde. So bin ich nun auf der Suche nach dieser Legion, in der Hoffnung dort mehr über mich und die Vergangenheit meiner Mutter herausfinden zu können.
14.12.06 15:33


Werbung


Gugel

Vorweg sei schonmal gesagt, dass ich selbst vorher noch nie genäht habe und schon gar nicht mit einer Nähmaschine!

Es ist also wirklich ziemlich leicht, wenn man sich ein bisschen darauf einlässt ;-).

Mein erstes "Meisterwerk" war eine Gugel.

Dafür habe ich mir Mantel Velours (geht aber auch anderer Stoff, er sollte nur nicht zu dünn sein, damit die Gugel einen auch vor Regen schützt) besorgt. 1m x 1,40m sollten reichen. Hat es zumidnest bei mir und ich bin nicht unbedingt ein Strich in der Landschaft ;-).

Als erstes braucht ihr eure Maße:

Einmal senkrecht euren Kompfumfang (also unten vom Kinn, über den Scheitel und andere Seite wieder zum Kinn hinunter).

Dann den waagerechten Kopfumfang (vorne an der Stirn anlegen und einmal um den Kopf herum).

Und zum Schluß einmal euren Schulterumfang (von der einen Schulter einmal ganz rum).

Damit ihr später keine Probleme habt, gebt überall ein paar Zentimeter dazu, so 4-5 cm, da ihr durch das Zusammennähen und Säumen nachher noch etwas Stoff "verliert".

Nun zum Werkzeug:

Ihr braucht,



eine Nähmaschine
Stecknadeln
Schneiderkreide (geht am besten wieder vom Stoff ab)
Zeitungspapier
Stoff
einen dicken Filzer (um das Schnittmuster auf das Zeitungspapier zu zeichnen)

Jetzt zum Schnittmuster:



Das Muster zeichnet ihr auf die Zeitung, wenn sie zu klein ist müsst ihr zwei Seiten zusammenkleben. Die beiden "Spitzen" am Hals müsst ihr so nicht zeichnen. Ihr könnt auch einfach einen Senkrechten Strich daraus machen, ist fürs Erstemal einfacher.

Die obere Linie für den Zipfel sollte mindestens 85 cm lang sein. Wollt ihr aber einen längeren Zipfel, so könnt ihr ihn auch länger machen.

Die linke senkrechte Linie ist euer halber senkrechter Kopfumfang plus ein paar Zentimeter Saum (am besten 5cm).

Die Linie für den Hals ist euer halber waagerechter Kopfumfang plus ein paar Zentimeter Saum (s. o.).

Die halbkreis Linie für den Kragen ist euer halber Schulterumfang, wenn ihr wollt das sie etwas lockerer sitzt solltet ihr hier ein bisschen mehr hinzugeben. Das könnt ihr jedoch auch später beim zeichnen auf den Stoff.

Kleiner Tipp:
Beim Kragen solltet ihr nicht zu sparsam sein. Ich habe den Fehler gemacht und meine erste Gugel war an den Schultern für mich etwas zu eng. Umso weiter der Halbkreis ist, desto mehr Umfang habt ihr. Umso länger die beiden geraden Linien sind, umso mehr hängt der Kragen an den Schultern herrunter.

Habt ihr das Schnittmuster auf der Zeitung braucht ihr es nur noch ausschneiden.

Danach sollte das Schnittmuster ungefähr so aussehen:



Nun legt ihr den Stoff doppelt, also einmal Falten, und legt das Schnittmsuter auf den Stoff. So braucht ihr es nur einmal auf den Stoff übertragen und könnt dann gleich beide Teile ausschneiden. Die Lange Seite mit dem Zipfel sollte am besten dort anliegen wo der Stoff "offen" ist.
Dann einfach das Muster mit der Schneiderkreide auf den Stoff übertragen.



Wie auf den Bild zu sehen ist, habe ich im nachhinein für den Schulterkragen noch etwas dazu gegeben. Ich habe den Halbkreis einfach soweit gezeichnet wie auf dem Stoff noch Platz war. Wenn man noch Platz hat sollte man den auch benutzen.

Nun einfach an den Linien entlang ausscheniden und aufpassen das der untere Teil des Stoffes nicht zu weit verrutscht.

Danach hat man dann die beiden Teile aus denen nachher die Gugel entsteht.

Oben bei dem Bild des Schnittmusters sind zwei rote Linien. Die zeigen den Bereich an der NICHT zu genäht wird.

Also jetzt einfach nur die beiden Teile an den vorgeschriebenen Stellen zusammennähen und schon seid ihr fertig.

Bilder meiner Fertigen Gugel folgen noch!

Ihr solltet euch also zumindest zeigen lassen wie man mit einer Nähmaschine umgeht (falls ihr das noch nicht könnt) und wie man Stoff mit Stecknadeln zusammensteckt.

Falls es irgendwelche Fragen hierzu gibt, einfach übers Gästebuch melden, ich versuche alle Fragen so gut wie möglich zu beantworten!
14.12.06 16:55


Neustart

Hi!

Also, wie ihr seht habe ich mal wieder was hinzugefügt. Werde versuchen das auch beizubehalten. Habe nämlich angefangen den Spaß am nähen zu entdecken ^^.

Ausserdem möchte ich versuchen das LARPen etwas vorran zu bringen. Also, alle die auch damit zu tun haben, immer herkommen! ^^ Vielleicht schaffe ich es auch demnächst ein Forum einzurichten, damit man sich noch ein bisschen besser austauschen kann.

Hatte nämlich vor in nächster Zeit eine LARP Gruppe zu "eröffnen". Ist zwar als Anfänger eigentlich ne ziemlich komische Idee, doch ich finde, jeder fängt irgendwann mal an ^^. Ausserdem kann man so wirklich ganz am Anfang beginnen. Wer mehr dazu wissen möhte, einfach bescheid geben!

Es ist jeder herzlich Willkommen!

LG

Yoka
14.12.06 17:07





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung